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Sagt nicht, wir hätten es nicht gewusst No. 533+534

Sagt nicht, wir hätten es nicht gewusst No. 533 vom 3.1.2017 Laut OCHA-Berichten war 2016 ein ‘Spitzenjahr’ in Sachen Hauszerstörungen in den besetzten Gebieten. Die israelische Armee zerstörte 1 089 ‘Strukturen’, d.h. Wohnungen, Schafställe, Dienstleistungs- und Firmengebäude, Solarzellen,Wasserzisternen und Infrastrukturen in der Westbank und Ost Jerusalem. 1593 Menschen wurden obdachlos und das Leben von 7101 Palästinensern wurde davon betroffen. Im Gasastreifen sind noch immer 51 000 obdachlos und leben seit zwei Jahren ohne eigenes Haus – eine Folge des Angriffs auf Gasa im Jahre 2014. Sagt nicht, wir hätten es nicht gewusst No. 534 vom 9.1.2017 Am Donnerstag, den 29. Dezember 2016 kamen Regierungsvertreter von Polizei begleitet zu Beduinendörfer imNegev […]

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500 Rabbiner fordern Israel auf, die Zerstörung palästinensischer Häuser zu stoppen

(aus: Instituto Manquehue 30. Juli 2016) englisches Original: http://en.institutomanquehue.org/publications/news/500-rabbis-urge-israel-stop-palestinian-homes.html

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Vergeudete Hilfe: Israels wiederholte Zerstörungen von EU-finanzierten Projekten in Palästina

Quelle: Euro-Mediterranean Human Rights Monitor, 6.6.2016 “Es ist die klassische Zwickmühle: Palästinenser brauchen Hilfe zum Wiederaufbau, aber sobald sie beginnen, wieder auf die Beine zu kommen, haut Israel sie wieder um. Dieser Teufelskreis muss beendet werden.”  Pam Bailey, internationale Sekretärin des Euro-Mediterranean-Human-Rights-Monitors Die Beschädigung von EU-finanzierten Projekten in Palästina während israelischer Angriffe oder anderer Übergriffe ist nichts Neues. Nach der EU-Entscheidung 2015, Produkte aus israelischen Siedlungen zu kennzeichnen, hat jedoch die Zahl der Zerstörungen und Beschlagnahmungen von EU-finanzierten Projekten daramatisch zugenommen. In den ersten drei Monaten des Jahres 2016 stieg die Zahl der monatlichen Zerstörungen von entweder privat- oder international/EU-finanzierten Projekten auf 165 an, von durchschnittlich 50 in den Jahren […]

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Die israelische Siedlungspolitik läuft auf eine dauerhafte Herrschaft über „Judäa und Samaria“ hinaus

Kein Platz für zwei Staaten   LE MONDE diplomatique | März 2016 Stadtentwicklung in Ostjerusalem, September 2009 von René Wildangel Bei seinem jüngsten Deutschlandbesuch bezeichnete Ministerpräsident Netanjahu sein Land als „Bollwerk der westlichen Zivilisation” gegen den Islamismus, weshalb es nun umso mehr unterstützt werden müsse. Durch die Einigung im Atomstreit mit dem Iran, die Netanjahu strikt ablehnt, ist ihm ein wichtiges Thema abhanden gekommen. Dafür dienen ihm nun die Angst vor dem IS-Terror und das Chaos in Nahost als Rechtfertigung für die anhaltende Besatzung des Westjordanlands. So hat sich die Regierung Netanjahu im Alleingang endgültig von der Zweistaatenlösung verabschiedet. Die Option eines wie auch immer gearteten palästinensischen Staats wird nicht […]

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Zusammenfassender Bericht von ICAHD über Zerstörungen und Vertreibungen durch die israelische Armee

15.2.2016   Das Israelische Kommitee Gegen Hauszerstörungen (ICAHD) ist eine Menschenrechts- und Friedensorganisation, die 1997 gegründet wurde, um Israels Besatzung in den palästinensischen Gebieten zu beenden. ICAHD’s Fokus ist auf Israels Politik der Hauszerstörungen in den Besetzten Gebieten, sowie in Israel selbst, gerichtet. Nichts zeigt die Existenz eines Apartheidstaates drastischer als Israels Politik der Hauszerstörungen: Seit 1948 hat Israel nahezu 100000 palästinensische Häuser zerstört, mindestens  52000 davon innerhalb des Staates Israel selbst. Dies geschah in der Zeit von 1948 und den Jahren unmittelbar danach, als der neue Staat errichtet wurde. Mehr als 530 palästinensische Dörfer wurden zerstört. Dazu gehören aber auch die unzähligen Hauszerstörungen, die bis heute ständig passieren. Seit […]

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Wenn Gott verzweifelt. Von Uri Avnery

 Wenn Gott verzweifelt Uri Avnery,  20. Februar 2016- DIREKT NACH der Gründung Israels erschien Gott David Ben Gurion und sagte zu ihm: „Du hast meinem Volk gegenüber Gutes getan. Äußere einen Wunsch und ich will ihn dir erfüllen“. „Ich wünsche mir, dass Israel jüdisch, demokratisch sei  und das ganze Land  zwischen Mittelmeer und Jordan umfassen soll,“ antwortete Ben-Gurion. „Das ist selbst für mich zu viel“ rief Gott aus. „Aber ich will dir zwei von den drei Wünschen erfüllen. Du kannst wählen zwischen einem jüdischen und demokratischen Israel  in einem Teil des Landes. Einen demokratischen Staat im ganzen Land, das nicht jüdisch ist  oder ein jüdisches Israel im ganzen Land, das […]

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OCHA (Office of the Coordiantion of Human Affairs – bei der UNO) Presseerklärung

  OCHA (Office of the Coordiantion of Human Affairs – bei der UNO) Presseerklärung Der Koordinator für humanitäre Angelegenheiten fordert Israel auf, die Hauszerstörungen in der besetzten West Bank sofort zu beenden und internationales Recht zu respektieren. Jerusalem, 17.2.2016 Der Koordinator für humanitäre-  und UNO Entwicklungsangelegenheiten für die Besetzten  palästinensischen Gebiete, Robert Piper, forderte heute einen sofortigen Stopp der Zerstörung palästinensischen Besitzes in der besetzten West Bank und die Respektierung internationalen Rechts. „ Die Anzahl der Hauszerstörungen, die allein während der ersten sechs Wochen des Jahres 2016 stattgefunden haben, ist absolut alarmierend,“ sagte Mr. Piper. „Über 400 Palästinenser sind aus ihren Häusern vertrieben worden – das entspricht mehr als der […]

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Der zögernde Boykottierende: Warum ein liberaler Zionist jetzt BDS unterstützt

Englisches Original unten Der zögernde Boykottierende: Warum ein liberaler Zionist jetzt BDS unterstützt Larry Derfner_08.02.2016 (Ha’aretz) Damit, dass sie die Besatzung ‘unhaltbar’ nennen, erleichtern liberale Zionisten ihr Gewissen und entschuldigen ihre Zögerlichkeit damit, dass sie sich sagen, (die Besatzung) könne nicht (auf Dauer) bleiben. Aber sie wird bleiben, solange wir nicht anfangen, wie Radikale zu handeln. Unter den liberalen Zionisten hat in den letzten Wochen ein Erwachen begonnen. Einflussreiche Stimmen aus diesem Lager, vor allem in Übersee, aber auch hier, haben scheinbar die Geduld mit Israel und seiner Besatzung verloren. Sie haben angefangen ihre Meinung zu dem endgültigen Ziel der liberalen Zionisten zu äußern – die Zwei-Staaten-Lösung – auf eine […]

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Auszug aus PIEF Post des World Council of Churches:

Auszug aus PIEF Post des World Council of Churches: Die israelischen Besatzungstruppen (IOF) haben der Organisation Youth against Settlement (YAS) damit gedroht, ihr Hauptquartier in Tel Rumeida (Innenstadt von Hebron in der südlichen West Bank) zu schließen. Der Leiter der Jugendgruppe, Issa Amr, teilte mit, dass die Drohungen im Zusammenhang stehen mit der militärischen Expansion in Tel Rumeida, die das Ziel hat, Bait Al-Sumood (das Haus, in dem sich das Hauptquartier der YAS befindet) zu übernehmen. Dies geschieht auf Druck der Siedler. Bereits vor einem Monat gab die IOF der Organisation YAS eine weitere Androhung der Schließung. Zuvor hatte YAS gefilmt, wie ein israelischer Siedler in Tel Rumeida einen Palästinenser […]

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In eigener Sache: Salim Shawamrehs* Sohn angeschossen

In eigener Sache: Salim Shawamrehs* Sohn angeschossen   Am Mittwoch, dem 2.12.2015, wurde Ahnas, der jüngste Sohn von Salim und Arabiya Shawamreh, von Soldaten der israelischen Armee angegriffen und angeschossen. Ahnas hatte die Wohnung verlassen um im Laden an der Ecke etwas zu kaufen. Offenbar trieb sich ein Trupp israelischer Soldaten in der Nähe herum. Ahnas wurde gepackt und in ihren Jeep gezerrt. Dann fuhren die Soldaten mit ihm ein kurzes Stück und hielten an. Sie zogen Ahnas aus dem Jeep, beugten sich über ihn und schossen ihn zweimal ins Bein. Dann fuhren sie davon. Nachbarn sahen Ahnas auf dem Boden liegen, riefen einen Krankenwagen und benachrichtigten Salim. Als Arabiya […]

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